Petition des Bayerischen Elternverbands zur Dyskalkulie morgen im Landtag

Am morgigen Donnerstag befasst sich der Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags mit einer Petition des Bayerischen Elternverbands. Dieser fordert, Kinder mit Dyskalkulie besser zu unterstützen, zum einen durch exakte Diagnostik und gezielte Förderung, zum anderen aber auch durch Nachteilsausgleich und Zulassung von Hilfsmitteln.

"Das Bildungspotenzial von Kindern mit Dyskalkulie kann sich in Bayern zu oft nicht entfalten", klagt der Landesvorsitzende des Bayerischen Elternverbands, Martin Löwe. "Nicht genug damit, dass sie deshalb lebenslang kaum rechnen können, es kommen auch ihre Anlagen in anderen Schulfächern nicht zur Entfaltung, denn die schlechten Noten in Mathematik verhindern irgendwann den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse." Dies stelle eine massive Benachteiligung dar.

Nicht jeder Beruf erfordere differenzierte mathematische Kenntnisse. Angesichts des Fachkräftemangels könne es sich der Freistaat jedoch auch nicht leisten, Begabungen anderer Art zu verschenken.

Als Schritt in die richtige Richtung bezeichnet Martin Löwe die unlängst eingerichteten Beratungsstellen für Dyskalkulie in jedem Regierungsbezirk und schließt: "Wir hoffen, dass der Bildungsausschuss morgen den Weg für weitere Unterstützung dyskalkuler Schülerinnen und Schüler frei macht".


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Der Bayerische Elternverband ist der Verband für alle Eltern in Bayern. Er ist gemeinnützig und an keine Konfession, politische Partei oder Schulart gebunden.

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Henrike Paede
Stellvertretende Landesvorsitzende und Sachgebietsleiterin Förderschule/Inklusion
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