Corona-Blog - Erfahrungen und Tipps von Eltern für Eltern

Hier finden Sie Erfahrungsberichte und Ideen unserer Mitglieder aus der Corona-Quarantäne.

Gerne nehmen wir Ihre Erfahrungen, Anregungen und Wünsche entgegen. Schreiben Sie uns einfach unter dem Betreff "Corona" an info@bev.de.

31.03.2020

Mission: impossible

Situation: Wir sind zwei Erwachsene im Homeoffice, die Fulltime-Jobs haben. Wir können Anforderungen wie Hausaufgabenkontrolle und das Lernen auf Prüfungen abbilden - das war ja auch vor Corona so. Was absolut utopisch ist, ist auch noch die Rolle der Lehrer zu übernehmen. Hierfür fehlt es an Zeit und Didaktik-Kompetenz. Die Akzeptanz der Kinder (zwei Buben) ist begrenzt. Online-Angebote könnten wir allein aufgrund der Infrastruktur nicht wahrnehmen, da es schlicht nicht genug PCs u. ä. in der Familie gibt. In unserem Bekanntenkreis ist diese Situation eher die Norm als die Ausnahme.

Kritik: Wir halten es für ein absolutes Unding, dass der Bildungsauftrag der Schulen mal eben so an die Eltern abgegeben wird. Der Alltag der Eltern ist ja wegen Corona ohnehin schon aufwändiger geworden als er vorher war, da Tätigkeit im Homeoffice viel ineffizienter ist, als Bürotätigkeit - deshalb zahlen Arbeitgeber Miete für Büroflächen! Dass Eltern jetzt auch noch Lehrer spielen sollen, geht einfach nicht. Warum leisten wir uns als Gesellschaft denn sonst Schulen und Lehrer?

Vorschlag: Wiederholen und Festigen des bereits vor Corona erlernten Stoffes ist gut möglich und kann auch durch Eltern erfolgen. Neuer Stoff sollte aber unbedingt an Schulen von Lehrern vermittelt werden. Da dies aktuell nicht geht, muss diese Zeit eben nachgeholt werden. Es gibt erhebliche Ferienzeiten, die problemlos beschnitten werden können - vermutlich kann man in den Pfingst-, Sommer- und Herbstferien eh noch nicht großartig verreisen. Zusätzlich könnte man auch den Stoff einiger Fächer einmalig kürzen. Warum wir auch von Musik-, Kunst- und Religionslehrern Arbeitsblätter bekommen, ist mir in Zeiten einer Pandemie offen gesagt schleierhaft - hier wäre eine Fokussierung auf essenzielle Themen wichtiger!

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30.03.2020

Auch Lehrer brauchen Auszeit

Dass Mails von Lehrern nachts um 23 Uhr oder Sonntags kommen, geht gar nicht! Irgendwann ist es auch mal gut. Auch Lehrer brauchen Auszeit.

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29.03.2020

Pädagogeneltern klar im Vorteil

Ich kann meine Kinder anhand meiner beruflichen Fähigkeiten gut unterstützen. Hätte ich diesen Background nicht, wäre es sicher schwieriger.

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29.03.2020

Arbeitsblätter werden an der Schule abgeholt

Uns fehlt die Interaktion mit Lehrkraft und anderen Kindern. Neue Medien werden an unserer Grundschule nicht genutzt.

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29.03.2020

Macht die Schulen wieder auf!

Macht die Schulen wieder auf! Nicht wegen des Lernstoffs, sondern wegen der Sozialisierung. Gerade Erstklässler, die sich erst eingewöhnt und neue Freunde gefunden haben, fangen wieder bei null an! Und die Grundschüler sind isoliert, da textet nicht jeder permanent WhatsApp usw. Sie sind klein und brauchen Struktur, das kann die Struktur zuhause nicht ersetzen.

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29.03.2020

Elternvertreter helfen in der Not

Aufgrund von engagierten Elternvertretern werden die Aufgaben zusätzlich per E-Mail verteilt. Mit mebis gab es in der ersten Woche einige Probleme. Die Schule wirkte nicht ganz so gut vorbereitet auf eine Schulschließung. Dank der Elterninitiative wurde ein Unterricht per Zoom-Videokonferenz über eine Stunde in Mathe und Deutsch ermöglicht, an 3 Tagen, an denen die Kinder Fragen stellen und die Lehrer etwas vertiefend erklären und auch veranschaulichen können. An 2 weiteren Tagen gibt eine Mutter per Zoom Englisch-Hausi-Hilfe. Die Elternsprecher richteten auch einen Austausch über Zoom ein, der bei aufgetauchten Problemen zum Klären untereinander diente. Unterlagen gibt es nur in den 3 Hauptfächern.

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29.03.2020

Vor Schulschließung Einweisung in Lern-Cloud

Unsere private Realschule zeigte sich vorbereitet auf eine Schulschließung und hatte den Schülerinnen bereits in der Schule ca. 2 Tage davor vermittelt, wie sie selbständig mit dieser Lern-Cloud umgehen können. Die Schülerinnen können so sehr selbständig ihr Schulmaterial ansehen und ausdrucken. Es werden Lösungen geschickt, anhand derer jedes Kind selbst seine Aufgaben korrigieren kann. Eine Kontrolle erfolgt stichprobenartig. Die Lehrer sind auch untereinander in Kontakt und tauschen sich aus. Trotzdem gibt es hin und wieder Softwareprobleme. Es wird in fast allen Fächern unterrichtet bzw. Hefteinträge verschickt.

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29.03.2020

Generelle Umstellung auf digitales Lernen bei jüngeren Kindern fraglich

Es gibt viele Studien, die bestätigen, dass digitales Lernen, vor allem bei jüngeren Kindern, nicht empfehlenswert ist. Klar, dass in der Situation viele Eltern keine Wahl haben, aber generelle Umstellung auf digital school sehe ich als sehr fraglich.

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28.03.2020

Organisatorisch muss sich noch vieles einspielen

Wir sind technisch überdurchschnittlich gut ausgestattet und ich kann mich als Hausfrau auch kümmern und auch vieles erklären, soweit die Kinder es zulassen. Die Motivierbarkeit der Jüngsten (13) ist allerdings begrenzt. Die älteren (9., 10. und 13. Klasse) arbeiten zum Glück recht zuverlässig selbstständig und informieren sich über Klassenchats, wenn sie nicht durchblicken. Es war viel Aufwand, herauszufinden, wo und wie Aufgaben übermittelt werden. Inzwischen ist es relativ übersichtlich in der Cloud. Das 13jährige Kind hat leider eine Klassleitung, die generell überlastet bis unengagiert wirkt, was Umgang mit Technik oder Kommunikation mit Schülern und Eltern betrifft. Andere Lehrkräfte sind unterschiedlich. Manche lassen viel ausdrucken. Rückmeldung erfolgt oft als Foto in die Cloud oder als Email. Viele verlangen bisher auch keine Rückmeldung und schicken Lösungen. Eine Lehrkraft (Mathe) nutzt Youtube und Lernplattformen. Insgesamt muss sich organisatorisch noch vieles einspielen. Es wird besser. Gut ist es noch nicht.

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28.03.2020

Diese Wochen sind ...

... eine interessante, aber spannende Erfahrung mit Schule daheim.

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28.03.2020

Die Corona-Situation ist das größere Probelm

Ich denke, Schule zu Hause ist nicht das Problem, ich mache beiden Kindern keinen Druck, denn ich bin die Mutter und kein Lehrer. Meine beiden tun sich aber zum Glück echt leicht mit ihren Hausaufgaben und lernen leicht. Den Druck, den das Coronavirus verbreitet, sehe ich als größeres Problem. Den Kindern fehlen ihre Freunde und Schulkameraden.

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28.03.2020

Eltern und Lehrer sind ein Team

Ich glaube, dass es in den drei Wochen kein Problem sein sollte, den Stoff unter einen Hut zu bringen. Ich bin davon überzeugt, dass es, wenn die Schule wieder stattfindet, von den Lehrkräften richtig aufgefangen wird. Es sollte nun keine Panik oder Angst auftreten, dass das Kind etwas versäumt, vielmehr sollte man das Vertrauen gegenüber der Schule, den Lehrkräften und dem Ministerium gegenüber haben. Wir sind nun alle ein Team und jeder wird in nächster Zeit versuchen, das Beste für die Kinder zu erkämpfen.

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28.03.2020

Pilotprojekt hilft jetzt allen

Die Schule meiner Tochter hat schon seit diesem Schuljahr die schul.cloud® als Versuch mit der Q11 und Q12 laufen. Alle Lehrer haben ein iPad und sind auf die schul.cloud® geschult worden. Von daher war die Aufnahme aller Klassen nur eine Kleinigkeit für unsere Schule. Die Elterninformationen laufen schon seit Jahren über ESIS mit dem Ziel der papierlosen Kommunikation mit den Eltern. Aktuell sind über 90 % über ESIS zu erreichen.

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28.03.2020

Viel Arbeit auch für Homeoffice gewohnte Eltern

Wir beide arbeiteten schon vor der Krise sehr viel aus dem Home-Office und von daher ist uns diese Art des Arbeitens nicht fremd, anstrengend wird es, wenn man neben der Arbeit noch die Schulsachen überwachen und das Kind immer wieder antreiben muss.

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28.03.2020

Glück mit selbstständigen Kindern

Wir haben Glück mit unseren Kindern. Beide stellen wenig Fragen, kommen mit der Situation momentan zurecht. Sie setzen sich an die Hausaufgaben und gehen ihnen nach, bis sie erledigt sind. Bei meiner Tochter kommen die Aufgaben als Wochenplan und bei meinem Sohn über mebis. Er sucht sich Hilfe im Internet, wobei einige Lehrer dies auch so vorbereiten und es per Mail verschicken. Mal schauen, wie es sich weiterentwickelt.

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28.03.2020

Kein Problem für vorbereitete Schulen

Da meine Tochter, seit der 5. Klassenstufe in einer Tablet-Klasse der Mittelschule unterrichtet wird, ist bei der Aufgabenübermittlung inzwischen etwas Routine vorhanden. Zudem geben sich die Lehrer, insbesondere die Klassenleitung, alle Mühe den Schülern den Lernstoff zu vermitteln.

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28.03.2020

Lerndruck vergrößert Kluft zwischen Schule und Familie

Während mein Mann als Selbständiger um unsere wirtschaftliche Existenz kämpft und ich selbst meine Arbeit im Homeoffice erledige, versuche ich drei Kinder in unterschiedlichen Schulklassen bei den Schularbeiten zu betreuen, was eine extreme Belastung darstellt. Ich bin mir nicht sicher, wie lange ich diesen Kraftakt bewältigen kann. Zudem halte ich den Druck, der auf uns als Familie (in dieser ohnehin schon sehr schwierigen Lage) ausgeübt wird, für absolut unnötig. Abgesehen von den Abschlussklassen wäre es wohl nicht dramatisch, den Lernfortschritt für drei oder vier Wochen etwas zu bremsen oder ganz auszusetzen. Die aktuelle Situation wird nur die sozialen Unterschiede verschärfen, viele Familien psychisch und gesundheitlich belasten und die Kluft zwischen Schule und Familie vergrößern. Auch eine Zunahme der häuslichen Gewalt wird ja bereits vom Familienschutzbund erwartet. Wollen wir das wirklich?

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27.03.2020

Dauerstress ist nicht förderlich für die Gesundheit

Wir sind eine Familie mit sechs Schulkindern in sechs verschiedenen Jahrgangsstufen an sechs verschiedenen Schulen. Das Sortiment reicht von der ersten Grundschulklasse bis zur 12. Klasse am Gymnasium.

Pro Kind erreicht uns täglich mind. eine E-Mail mit Aufgaben zur häuslichen Bearbeitung. Für nur ein Kind erhielten wir gestern vier E-Mails mit Aufgaben. Ich kritisiere nicht die Lehrer, die sich große Mühe geben und sicherlich auch lieber den Unterricht an der Schule abhalten würden. Für Familien mit mehreren Kindern sprengt dieser Arbeitsaufwand allerdings die Möglichkeiten vieler Eltern, insbesondere wenn der Partner seiner Arbeit nachgeht. Wie ich dies in meiner Praxis von Patienten zu hören bekomme, sind wir bei weitem nicht die einzige Familie die hierunter stöhnt.

Im konkreten Fall mache ich mir als Arzt und Ehemann langsam Sorgen um die Gesundheit meiner Frau die diesem Arbeitsaufwand neben den üblichen Pflichten langsam nicht mehr gewachsen ist. Auch Dauerstress ist nicht förderlich für die Immunitätslage des menschlichen Organismus.

Ich bitte Sie, beim Kultusministerium darauf hin zu wirken, dass die derzeitigen Aufgabenstellungen auch für Familien mit mehreren Kindern noch zu bewältigen sind.

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26.03.2020

Zeit zum Wiederholen und Einüben von Methodenkompetenzen

Mich stört neben dem "einfach weiterlernen" vor allem auch die Art. Mebis funktioniert mal/mal nicht, Lehrer schicken morgens, mittags, abends ihre Aufträge - wie soll man da Lerneinheiten in die Tagesstruktur einplanen?
In Latein hat mein Sohn inzwischen zwei weitere Zeitformen gelernt, in Bio die Angepasstheit der Tiere in Bezug zur Nahrung, in Englisch heißt es lapidar Unit 4 komplett und in Mathe fangen sie jetzt mit Prozentrechnung an, obwohl sie erst nach den Ferien mit den Thema Brüche dividieren und multiplizieren beschäftigt waren.

Mir fällt es sehr schwer zu glauben, dass Kinder all das selbstständig bewältigen können.

Damit das Wiederholen nicht langweilig wird, könnten Lehrer ihre Schwerpunkte auf Einübung verschiedener Methodenkompetenzen anhand bereits gelernten Stoffs und Transferaufgaben setzen. Das kommt ja ohnehin immer zu kurz.

Denkbar wäre auch ein Chat, in dem sich die Schüler in Bezug zu einem vom Lehrer gestellten Aufgabenproblem austauschen und gemeinsam Problemlösungsstrategien entwickeln. Fördert Teamarbeit, Kommunikationsregeln, Lernen…

Zuletzt möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass sich manche Lehrer auch sehr viel Mühe geben.

So, ich muss nun die restlichen Unterlagen für meinen Sohn ausdrucken.

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26.03.2020

Drucken, drucken, drucken ...

Meine Druckerzubehör-Firma hat gerade angerufen, ob ich die nächsten Monate etwas brauche. Die Lager sind leer gefegt wie noch nie. Es gibt keine Patronen, egal welcher Art, mehr.
Grund: Eltern drucken und drucken und drucken … Schulsachen aus.

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25.03.2020

Arbeiten mit Familienanschluss

Hier ein netter Beitrag aus einem anderen Blog.

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24.03.2020

Besser doch Corona-Ferien?

Ich bin derzeit im Homeoffice und bearbeite im Wechsel meine beruflichen Themen und die Organisation der Schulaufgaben für meinen 5tklässler. Diese Schulaufgaben trudeln zu unterschiedlichen Tageszeiten, auf unterschiedlichen Kanälen für unterschiedliche Bearbeitungszeiten ein. Diese Aufträge sind oft unklar und erfordern teils mehrere Rückfragen bei unterschiedlichen Lehrern.

Ich finde, hier wird ein unerträglicher Stress auf die Familien geladen, die Arbeit + Schule + Kind physisch ermüden (keine Sport-AG mehr) + Haushalt (Mittagessen kochen) usw. vereinbaren müssen. Und meist sind es wieder die Frauen, die all dies machen. Hinzu kommt, dass Kinder unerträglich sind, wenn soziale Kontakte fehlen. Dieser Stress schadet allen enorm.

Eine solche Situation gab es noch nie, aber ein derart chaotisches Vorgehen hätte ich nicht für möglich gehalten. Und wenn unser Kultusminister betont, dass es keine Corona-Ferien sind, dann wäre mir lieb, wenn er brauchbare Lösungen lieferte, wie diese Nicht-Ferien ohne bzw. nur mit minimaler Unterstützung durch die Eltern ablaufen. Das wäre sein Job. Wenn das nicht möglich ist, dann sollte man vielleicht doch Ferien ausrufen.

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23.03.2020

Viel Stress für Eltern und Kinder

meine persönlichen Erfahrung mit 2 Kindern, 14 und 15 Jahre, Mittelschule:

  • die häusliche Rahmensituation: technische Ausstattung (PC, Drucker) vorhanden, beide Eltern berufstätig
     
  • Menge und Qualität der Aufgaben bzw. des Lernstoffs:
    Aufgaben über Schulmanager und mebis für jedes Kind viel zu viel. Die Lehrer möchten die gemachten Unterlagen als Scan oder Foto per Email zurück.
     
  • zeitlicher Umfang des häuslichen Lernens:
    ist nach meiner Meinung zu viel!
     
  • Vermittlungsmethoden (technisch / didaktisch):
    gewöhnungsbedürftig/Kinder verstehen manchmal die Aufgabenstellung nicht.
     
  • Kontaktmöglichkeiten zur Lehrperson bei Fragen:
    schwierig
     
  • Zufriedenheit mit der Situation:
    Ich bin total unzufrieden.
    Die Aufgaben sollten besser freiwillig sein. Kein Druck ausüben dadurch, dass die Aufgaben zu einem bestimmten Datum zurückgeschickt werden sollen.
    Bringt zu viel Stress für Eltern und Kinder. Ist unverhältnismäßig.

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22.03.2020

Beschäftigungsideen für jüngere Kinder

Wir hatten eine sehr anstrengende Woche. Ich arbeite fast Vollzeit, zwei Kinder müssen Home-Learning und der Ehemann Homeoffice machen, letzterer mit Vertretung erkrankter Kollegen, die Mutter muss aus der Ferne versorgt und bei Laune gehalten werden. Wir versuchen, das Ganze entspannt anzugehen und erlauben auch mal mehr Medienkonsum als normalerweise.

Aber wir binden die Jungs auch deutlich mehr in den Haushalt ein, kochen, backen mit ihnen gemeinsam, machen die Wäsche zusammen. Das dauert in der Regel länger, aber wir haben ja jetzt auch mehr Zeit. Das kann man auch mit deutlich jüngeren Kindern gut machen. Oder die Kids können es sogar ein Stück weit alleine machen.

Auf dem Plan steht noch Aussortieren von Spielzeug. Gleichzeitig wird z. B. der Legokasten oder sonstiges, schon lange nicht mehr benutztes Spielzeug gemeinsam - oder auch von den Kindern alleine - reaktiviert.

Weitere Ideen:

  • Beim Aussortieren von Klamotten eröffnet sich vor allem für die Mädels die Möglichkeit, eine "Modenschau" zu machen.
  • Gesellschaftsspiele stehen jetzt hoch im Kurs, aber auch Malen und Basteln. Alles, für das sonst wenig oder keine Zeit ist. Mein Großer z. B. will sich von mir jetzt Klavierspielen beibringen lassen.
  • Gemeinsam Tanz- oder Fitnessvideos anschauen und zusammen Sport machen, das geht auch in kleineren Wohnungen.

Ich finde nur wichtig, dass sich die Eltern nicht zu sehr unter Druck setzen, alles zu ersetzen (Schule, Sportverein, Freundeskreis etc.), das geht nicht und darf nicht das Ziel sein. Sonst haben wir in ein paar Wochen, und wer weiß, wie lange das noch geht, lauter psychisch angeschlagene Familien mit nicht absehbaren Folgen (in China soll die Scheidungsrate bereits in die Höhe geschnellt sein …)

Die Kinder sind mit der neuen Situation auch ein Stück weit überfordert, sie haben Angst, verstehen nicht warum ihr soziales Leben brach liegt, die Oma oder der Opa nicht mehr besucht werden darf, die Eltern vielleicht öfter streiten, weil man aufeinander hockt und Angst um den Job hat, weil keiner so richtig weiß, wie es weiter geht.

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Datum: 16 März 2020 bis 31 Juli 2020