BEV aktuell Juli 2014

- Endlich Ferien – auch für den Elternbeirat?
- Den Jugendmedienschutz mitgestalten
- Neue Broschüre für Beratungslehrkräfte
- Umfrage zum Schuljahresende: Leerlauf oder endlich mal kein Stress?
- Termine

Endlich Ferien – auch für den Elternbeirat?

Mit dem Ende des Schuljahres ist der Elternbeirat noch nicht aus seinem Amt entlassen. Er amtiert so lange, bis ein neuer Elternbeirat gewählt wurde. Für die Durchführung der Neuwahlen ist der alte Elternbeirat in Abstimmung mit der Schulleitung verantwortlich. Wir empfehlen, gleich zu Beginn des neuen Schuljahres für „Nachwuchs“ zu werben, etwa durch kleine Flyer, auf dem neben einer Aufgabenbeschreibung auch stehen sollte, dass dieses Ehrenamt Freude macht und welche Vorteile sich daraus ergeben, näher am Puls der Schule zu sein. Für Werbung, aber auch, um gleich Kontakt zu den neuen Eltern zu knüpfen, bietet sich z. B. ein kleiner Empfang für alle Eltern an, die neu an der Schule sind. Ein günstiger Termin hierfür ist der erste Schultag, wo zumindest die Eltern der Schulanfänger vor Ort sind. Eine persönliche Vorstellung beim Elternabend ist ebenso wirkungsvoll. – Nach der Wahl des neuen Elternbeirats sollten die Amtsvorgänger den Neuen die Geschäfte und Unterlagen - vor allem die Sitzungsprotokolle - übergeben, begonnene Projekte erklären und ihn über seine Rechte und Pflichten informieren. Material hierzu gibt es auf unserer Webseite.
http://www.bayerischer-elternverband.de/index.php?id=64


Den Jugendmedienschutz mitgestalten

Die Rundfunkkommission der Länder hat beschlossen, den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag zu novellieren. Bürgerinnen und Bürger sollen in den Gestaltungsprozess mit eingebunden werden. Dies geschieht im Rahmen einer Online-Konsultation. Im Internet können Bürgerinnen und Bürger so die von der Rundfunkkommission erarbeiteten Änderungsvorschläge bewerten, diskutieren und eigene Ideen und Vorschläge einbringen.
https://www.jugendmedienschutz.sachsen.de/sachsen/de/home


Neue Broschüre für Beratungslehrkräfte

Inklusion ist in Bayern erst zwei Schuljahre alt. Umso schwieriger ist es daher, Beratungen hierzu durchzuführen. Eine ausführliche und praxistaugliche Handreichung für Beratungslehrkräfte in Sachen Inklusion ist nun beim ISB erschienen. Sie bietet einen Überblick über die Grundlagen der Inklusion sowie über Profile und Aufgaben der Beratungskräfte, z. B. Fallbegleitung und Begleitung der Schule auf dem Weg zur Inklusion. Außerschulische Unterstützungssysteme werden ebenso behandelt wie Rechtsgrundlagen und die Schweigepflicht. Anschaulich wird das Ganze durch Beispiele aus der Praxis. - Der BEV hofft, dass die Beratung damit ein Stück weit von der Förderschule abrückt, da deren Beratungskräfte den Eltern allzu oft den Besuch einer Förderschule nahe legen.
http://www.isb.bayern.de/download/14363/inklusion.pdf


Umfrage zum Schuljahresende: Leerlauf oder endlich mal kein Stress?

Nach Notenschluss ist in der Schule nicht mehr viel los. Die Klassen gehen zum Eisessen und zum Schwimmen, räumen das Klassenzimmer auf, machen Ausflüge und gucken Filme an. Manche Eltern denken sich dabei, dass man eigentlich den Stoff des Schuljahres zeitlich besser verteilen sollte oder zumindest die Zeit nach dem Notenschluss zum Wiederholen, Vertiefen und Nachholen nützen sollte. Andere sagen dagegen, dass ihre Kinder in dieser Zeit endlich gerne zur Schule gingen, weil endlich einmal Noten keine Rolle spielten. Wie sehen Sie das? Bitte schreiben Sie uns Ihre Meinung unter dem Betreff „Leerlauf“ an info(at)bayerischer-elternverband.de


Termine

  • 23. Oktober 2014 um 19:30 Uhr, Treffen des „Netzwerk Hochbegabung“, in den Räumen der Staatlichen Schulberatung, Beethovenstraße 4, Augsburg. Anmeldung bis 20.10. per Mail: begabung(at)online.de

 

∩ Hier ist Inklusion drin.