BEV aktuell Juni 2014

- Der Bayerische Elternverband hat einen neuen Landesvorstand
- Neuer LehrplanPLUS für Grundschulen
- BEV erarbeitet Checkliste zur Inklusionsberatung
- Kooperation Eltern-Schule (KESCH)
- Ratgeber „Online-Lernen mit Smartphone und PC“
- Termine

Der Bayerische Elternverband hat einen neuen Landesvorstand

Für die kommenden drei Jahre ist Martin Löwe aus Rosenheim der neue Landesvorsitzende des Bayerischen Elternverbands. Seine Stellvertreterinnen sind Henrike Paede aus Stadtbergen (Schwaben), Marion Beck aus Haundorf (Mittelfranken) und Maja Schattkowsky aus Bayreuth (Oberfranken). Die langjährige Schatzmeisterin Margit Alfes aus Lauf wurde bestätigt, neuer Schriftführer ist Michael Streit aus München, derzeit GEB-Vorsitzender in der Landeshauptstadt München. Die Beisitzer sind Horst Leinert (Taching), Heiko Martens-Scholz (München), Alexander Reichert (Maisach), Monika Roemer-Girbig (Uttenreuth bei Erlangen), Ulrike Stautner (Augsburg), Linda Summer-Schlecht (München) und Klaus Winters (München). - Wir freuen und auf zahlreiche neue Herausforderungen!

 

Neuer LehrplanPLUS für Grundschulen

Nach mehrjähriger Entwicklungszeit tritt zum neuen Schuljahr - zunächst für die 1. und 2. Klassen - der neue LehrplanPLUS in Kraft. Neu an ihm ist die Orientierung am Kompetenzerwerb der Kinder. Er soll Lehrern und Schülern genügend Zeit auch zur Vertiefung bieten, den Anschluss an weiterführende Schulen verbessern und Erkenntnisse der Bildungsforschung aufgreifen. Darüber hinaus bietet das neue Lehrplaninformationssystem LIS Lehrern und Eltern jede Menge weitere Informationen, auch zur Inklusion. Die Schulordnung für die Grundschulen wird an die neuen Begriffe angepasst. Der BEV konnte bereits einen Entwurf des neuen Zeugnisformulars in Augenschein nehmen. Hier wird künftig viel mehr Platz für individuellen Text sein. Neu ist auch, dass in Zukunft das Halbjahreszeugnis durch ein dokumentiertes Lernentwicklungsgespräch ersetzt werden kann, wenn Schulleitung und Eltern dieses beschließen.

 

∩ BEV erarbeitet Checkliste zur Inklusionsberatung

In den Augen des BEV lässt die Beratung darüber, wo ein behindertes Kind zur Schule gehen kann, noch immer zu wünschen übrig. Zwar werden derzeit nach und nach unabhängige Beratungsstellen aufgebaut, dennoch bleibt auf dem flachen Land allzu oft die Vollständigkeit der Informationen über Möglichkeiten inklusiver Beschulung auf der Strecke. Der BEV hat deswegen eine Liste mit den Punkten erarbeitet, die er bei der Aufklärung über den Schulort behinderter Kinder für unverzichtbar hält und hat sie dem Ministerium mit der Bitte überreicht, die dort aufgeführten Punkte verbindlich zum Inhalt der Aufklärung zu machen.

 

Kooperation Eltern-Schule (KESCH)

Kinder sind in der Schule erfolgreicher, wenn Eltern und Schule an einem Strang ziehen. Wie diese Erziehungspartnerschaft aussieht, soll von der Eigenverantwortlichen Schule selbst entwickelt werden. Ausdrücklich ist dabei die Mitwirkung der Eltern vorgesehen. Teilweise konnte der BEV dabei sein, als zu Beginn des Jahres die ersten Moderatoren ausgebildet wurden, die die Schulfamilien bei diesem Prozess unterstützen sollen. Wo Elternvertreter noch nicht zur Mitwirkung bei der Gestaltung des KESCH-Konzeptes ihrer Schule eingeladen wurden, sollten sie darauf dringen. Es ist nicht Sinn der Sache, dass ihnen ein fertiges Konzept zum Abnicken vorgelegt wird.

 

Ratgeber „Online-Lernen mit Smartphone und PC

Um das unendliche Wissen des Internets gefahrlos nutzen zu können, müssen junge Menschen den sicheren Umgang mit dem Internet lernen. Hierbei leistet der kostenlose Ratgeber „Online-Lernen mit Smartphone und PC“ Hilfestellung. Er bietet aber auch Schülern, Lehrern und Eltern reichlich praxisorientierte Informationen für den Einsatz von Smartphone, PC und Tablet im Unterricht und zu Hause.

 

Termine

 

∩ Hier ist Inklusion drin.