BEV-aktuell Oktober 2016

- Elternbeiratsadresse
- Seminare
- Walking-Bus
- zukünftiges Gymnasium
- Übertritt FOS
- Mobbing
- Pflegeeltern
- sexuelle Gewalt
- Interessantes
- Termine

Der Elternbeirat muss leicht erreichbar sein

Voraussetzung für eine wirksame Arbeit des Elterbeirats ist, dass er gut erreichbar ist. Mit einer E-Mailadresse nach dem Muster Elternbeirat@XYschule.de muss dies nicht nach jeder Wahl neu organisiert werden. Bitten Sie einfach Ihre Schule bzw. den Sachaufwandsträger, dem Elternbeirat eine eigene Mailadresse auf der Schul- oder Trägerdomain einzurichten. Nach jeder Neuwahl muss dann nur noch die Weiterleitung auf den neuen Vorsitzenden eingerichtet werden. – Vergessen Sie nicht, die Kontaktmöglichkeiten zum Elternbeirat auf der Website der Schule zu veröffentlichen! Hier sollte er einen eigenen Auftritt mit mindestens den Namen und Fotos der Mitglieder bekommen. Dies erleichtert Eltern, Schülern, Lehrern, Schulämtern und nicht zuletzt dem BEV die Zusammenarbeit. Wir freuen uns, wenn Sie uns unter info(at)bayerischer-elternverband.de Ihre Mailadresse mitteilen! Übrigens: Da die Elternvertretung ein gesetzliches Organ ist, fallen Namen und amtsbezogene Kontaktdaten ihrer Mitglieder nicht unter den Datenschutz.

Schulungen des BEV für Elternvertreter

Wer sich in diesem Schuljahr in das lohnende Amt eines Klassenelternsprechers oder des Elterbeirats wählen lässt, kann sich - für unsere Mitglieder meist kostenlos - in diesen Seminaren dafür schulen lassen:

  • Dienstag, 25. Oktober 2016, 19.30 Uhr, Grundschule Carl-Orff-Straße 2, 97076 Würzburg
  • Donnerstag, 10. November 2016, 19.30 Uhr, 90762 Fürth – die Adresse entnehmen Sie bitte kurzfristig unserer Webseite. Anmeldung erbeten unter margit.alfes(at)bayerischer-elternverband.de
  • 11. - 13. November 2016, 82431 Kochel am See, Am Aspensteinbichl 9, Wochenendeminar in Kooperation mit der Georg-von-Vollmar Akademie und dem BLLV: „Elternbeiratsarbeit - selbstbewusst, überzeugend und zielführend“, Infos und Anmeldung hier
  • Donnerstag, 24. November 2016, 19.30 Uhr, Nürnberger Land – die Adresse entnehmen Sie bitte kurzfristig unserer Webseite. Anmeldung erbeten unter margit.alfes(at)bayerischer-elternverband.de
  • Samstag, 3. Dezember 2016, 9.00 Uhr, 84416 Taufkirchen(Vils), Pfarrweg 1 in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Taufkirchen/Caritas, Infos und Anmeldung hier

Auf Ihren Wunsch kommen unsere Referenten für ein Seminar auch an Ihre Schule. Anfragen richten Sie bitte an info(at)bayerischer-elternverband.de.


Mut zum selbständigen Schulweg - und zu Fuß!

Kinderärzte, Augenärzte, Lehrer und die Polizei sind sich einig darin, dass auch Erstklässler den Schulweg – nach dem Training mit den Eltern – ohne diese und zu Fuß machen sollen. Dies lässt sie Selbständigkeit einüben, verschafft ihnen Bewegung an der frischen Luft und Kontakte mit anderen Kindern! Das Chaos der „Elterntaxis“ vor den Schulen birgt überdies nicht zu unterschätzende Gefahren für die Kinder. Manche Schulen haben deswegen eine elterntaxifreie Zone innerhalb eines bestimmten Umkreises um das Schulgelände festgelegt. Wer sich um die Sicherheit der Kleinen sorgt, kann den Elternbeirat bitten, einen „Walking-Bus“ zu organisieren, der zu festgelegten Zeiten an bestimmten Orten abgeht.


Ob G8 oder G9 – die Dauer ist das falsche Kriterium!

Der BEV bekam im Sommer viele Presseanfragen zu der Entscheidung des Kultusministeriums, den Gymnasien ab dem Schuljahr 2018/19 freizustellen, in wie vielen Jahren sie die Schüler zum Abitur führen wollen. Wir meinen, die Anzahl an Jahren ist nicht entscheidend. Das Gymnasium braucht ein neues pädagogisch-didaktisches Konzept sowie eine innere Flexibilisierung, die jedem Schüler die Zeit und Unterstützung gibt, die er benötigt. Dies halten wir für ein grundlegendes inklusives Gebot. Der LehrplanPLUS, der zum Schuljahr 2017/18 auch an den weiterführenden Schulen eingeführt wird, bietet hierfür gute Voraussetzungen. Mehr dazu auf unserem Positionspapier zum bayerischen Gymnasium.


Übertritt von Mittelschule und Wirtschaftsschule an die FOS verbessert

Wer mit dem mittleren Schulabschluss (der Mittelschule oder der Wirtschaftsschule) auf die FOS übertritt, tut sich auch mit guten Noten schwer. Das Kultusministerium hat darauf nun reagiert und alle staatlichen Fachoberschulen in Bayern mit Vorklassen ausgestattet. Wir freuen uns über diesen wichtigen Beitrag zur gerechteren Verteilung der Bildungschancen!.

Wie Jungen zu Mobbingopfern und dann zu Tätern werden

Der Amoklauf in München gab Anlass, wieder mehr über Mobbing nachzudenken. Die SZ brachte hierzu einen lesenswerten Artikel, der den Weg vieler Jungen über Kränkung und Rückzug hin zur Aggression beschreibt.

Unterstützung von Pflegefamilien für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Integration gelingt in einer Pflegefamilie leichter als in einem Heim. Vieles passiert mühelos fast von allein, etwa durch Geschwister, von denen Sprache und Gepflogenheiten abgeschaut werden. Wer als Pflegefamilie einen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling aufnehmen will, bekommt von der Stadt München Unterstützung und wird betreut. Außerhalb Münchens lohnt sich die Nachfrage bei den regionalen Jugendämtern.

Schule und sexuelle Gewalt: Was muss geschehen, damit nichts geschieht?

„Schule gegen sexuelle Gewalt“ ist eine Initiative des Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung. Sie soll die über 30.000 Schulen in Deutschland fachlich unterstützen und ermutigen, Konzepte zum Schutz vor sexueller Gewalt zu entwickeln. Ein Fachportal bietet Einstiegsinformationen und bündelt das aktuelle Know-how. Es zeigt, wie das Thema in der Schulfamilie angesprochen werden kann und welche Bestandteile ein Schutzkonzept enthalten sollte.

Muslimischer Schüler verweigert Lehrerin den Handschlag

Wie unaufgeregt und respektvoll eine Lehrerin mit den religiösen Vorschriften eines muslimischen Schülers umgegangen ist, kann man hier nachlesen.

„Das (Bildungs)system“ – ein gelungenes Filmprojekt von Schülern

Auf die Premiere dieses Films wiesen wir in unserem Juli-Newsletter hin. Wer nicht dabei sein konnte, kann das Werk hier sehen.

Umfrage zum Thema „Inklusion“

Wer zum Verständnis von Inklusion und der Klärung des Grades ihrer Umsetzung und Verankerung in der Gesellschaft beitragen möchte, kann an dieser Umfrage teilnehmen.

Terminhinweise


“ = Hier ist Inklusion drin – Auf dieses Zeichen verzichten wir ab sofort. Inklusion betrifft nicht nur behinderte, sondern alle Kinder in ihrer Verschiedenheit und in ihren unterschiedlichen Bedürfnissen. Und somit so gut wie alle Punkte dieses Newsletters.